Netz­fun­de

Wer bin ich – und wenn ja, wie vie­le?

Ri­chard Da­vid Precht, Phi­lo­soph

So ähn­lich wie im obi­gen Zi­tat füh­le ich mich, wenn ich die Such­ma­schi­nen mit mei­nem Na­men füt­te­re. Über eine hal­be Mil­li­on Er­geb­nis­se – und der Groß­teil hat mit mir nicht viel zu tun. Das trau­ri­ge Schick­sal ei­nes ty­pi­schen Al­ler­welts­na­mens …

Auf die­ser Sei­te gebe ich ei­nen klei­nen Über­blick der wich­tigs­ten Sei­ten im Netz, die tat­säch­lich mit mir und nicht mit ei­nem Na­mens­vet­ter in Ver­bin­dung ste­hen. So viel vor­ab: Ich bin kein Zahn­arzt aus Bam­berg, auch wenn das mei­ne Hei­mat­stadt ist. Mei­ne ruhm­rei­che Fuß­ball­kar­rie­re en­de­te in der B‑Jugend, ich spie­le nicht mehr im Ver­ein. Zum Tanz­leh­rer in NRW hat es lei­der nicht ganz ge­reicht. Mit Mar­ke­ting für eine Le­bens­mit­tel-Ket­te will ich nichts zu tun ha­ben und der Typ bei Twit­ter, In­sta­gram und Face­book bin ich nie ge­we­sen.

Zu mei­nen Be­rufs­pro­fi­len

Al­les für die Fir­ma

Aus mei­ner Zeit bei der Deut­schen Pres­se-Agen­tur

Mein Prak­ti­kum bei der Deut­schen Pres­se-Agen­tur (dpa) in Düs­sel­dorf und Müns­ter war hin­sicht­lich des punkt­ge­nau­en Schrei­bens eine sehr hilf- und lehr­rei­che Zeit. Im Ge­gen­satz zu mei­nem Vo­lon­ta­ri­at bei der Main-Post hat­te ich deut­lich we­ni­ger Zei­chen zur Ver­fü­gung – ergo muss­ten die Nach­rich­ten und Ar­ti­kel ex­trem ver­dich­tet und auf den Punkt ge­bracht wer­den. Zum Glück sit­zen bei der dpa sehr fä­hi­ge Tex­ter, von de­nen ich mir ei­ni­ge Knif­fe ab­gu­cken konn­te. Mei­nen Ori­gi­nal­ar­ti­kel über die Lie­be ei­nes Schwans zu ei­nem Trak­tor konn­te ich im Netz lei­der nicht mehr fin­den, doch ich habe ent­deckt, dass selbst SPIEGEL ONLINE die Ge­schich­te auf­ge­grif­fen hatUnd es gab so­gar eine Fort­set­zungs­ge­schich­te.

Mein Vo­lon­ta­ri­at bei der Main-Post

Nach dem Jour­na­lis­tik-Grund­stu­di­um in Dort­mund ging es zum Vo­lon­ta­ri­at nach Würz­burg. Die Main-Post ent­pupp­te sich als ech­ter Glücks­fall für mich. Ich star­te­te für neun7, ein Wo­chen­ma­ga­zin für eine jün­ge­re Ziel­grup­pe. Die Sto­rys konn­ten wir selbst vor­schla­gen, sie soll­ten nur ein ju­gend­li­ches Pu­bli­kum an­spre­chen und ge­nü­gend In­ter­es­se ge­ne­rie­ren. Au­ßer­dem durf­te ich für die Kon­zer­tru­brik Künst­ler wie bei­spiels­wei­se Sido in­ter­view­en.

Die neun7 war ein Wochenmagazin der Mediengruppe Main-Post.
Die neun7 war ein Wochenmagazin der Mediengruppe Main-Post.

Die zwei­te Hälf­te des Vo­lon­ta­ri­ats habe ich in der Lo­kal­re­dak­ti­on in Hof­heim i.UFr. ver­bracht. Das Team rund um den alt­ehr­wür­di­gen Bo­ten vom Haß­gau (ja, die Zei­tung heißt wirk­lich so) war ein­ge­spielt, herz­lich und amü­sant – und mit drei Re­dak­teu­ren über­schau­bar be­setzt. Folg­lich durf­te ich mich in ers­ter Li­nie um die Auf­ma­cher küm­mern und die Ter­mi­ne be­set­zen. Und was wa­ren das für schö­ne The­men: Buh-Rufe ge­gen den Pfar­rerBom­ben­dro­hung aus Lan­ge­wei­le, Über­füh­rung ei­nes Ein­bre­chers an­hand des Fle­cken­mus­ters auf der Hose … Ein Hoch auf die Lo­kal­re­dak­ti­on!